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Georg Wilhelm Steller

Briefe und Dokumente 1739

Herausgeber: Franckesche Stiftungen
535 Seiten. Mit einer Karte.
Pappband.
Format 14,7 x 21 cm.
ISBN: 3-930195-67-4
Preis: 50.00 € In den Warenkorb


In der Reihe "Quellen zur Geschichte Sibiriens und Alaskas aus russischen Archiven" erscheinen bisher unveröffentlichte Manuskripte aus dem 18. Jahrhundert zur Erforschung Sibiriens. Im Vordergrund stehen Reiseberichte, Manuskripte zur Naturgeschichte, Völkerkunde und weitere Dokumente, die während der 2. Kamtschatkaexpedition (1733 bis 1743) entstanden sind. Die Expedition, deren Reisewege die Teilnehmer bis Alaska geführt hat, wurde von dem Dänen Vitus Bering geleitet. Ihre überwiegend unveröffentlichten Ergebnisse sind als die frühesten wissenschaftlichen Arbeiten zu Sibirien und dem Nordpazifikraum zu betrachten.

Im vorliegenden dritten Band der Reihe werden Dokumente und Briefe des deutschen Arztes und Naturforschers Georg Wilhelm Steller (1709-1746) aus dem Jahr 1739 vorgelegt. Steller gehörte zu einer von der Petersburger Akademie der Wissenschaften entsandten Wissenschaftlergruppe. Die Professoren Gerhard Friedrich Müller und Johann Georg Gmelin, denen er zugeordnet war, schickten Steller am Anfang dieses Jahres als Vorauskommando von der Stadt Jenisseisk aus auf den Weg nach Kamtschatka. Schwierigkeiten bei der Bereitstellung von Proviant und Transportmitteln hielten Steller über ein Jahr in der bedeutenden Handelsstadt Irkutsk auf. Zahlreiche Exkursionen führten ihn während dieser Zeit in die Umgebung der Stadt, zum Baikalsee und in das Transbaikalgebiet. Als Ergebnis entstand u.a. sein botanisches Hauptwerk, die "Flora Irkutiensis", mit Beschreibungen von über 1150 Pflanzen der Region.

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