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<– 1/4 –> Reinhold Hoyer Jedichte un Brosa uff althallschHerausgegeben sowie mit einem Nachwort und einem Wortregister versehen von Manfred Lemmer. 188 Seiten. Mit 1 Porträt und 10 Abbildungen. Hardcover mit Schutzumschlag. Format 14 x 21 cm. ISBN: 3-930195-24-0 Preis: 18.00 € In den Warenkorb ![]() Reinhold Hoyer (1846 – 1928) war nach hallischem Sprachgebrauch ein „Hallunke“, d. h. ein Zugereister. Im Alter von14 Jahren aus Tauhardt (bei Eckartsberga) nach Halle gekommen, erlernte er hier das Barbierhandwerk. Bald aber dürfte Hoyer zum Hallenser „avanciert“ sein, war er doch der erste, der Texte in hallischer Mundart verfaßte. Allerdings in der stadtsprachlichen Variante des sogenannten Lattcherschmu-ses, den er am Trödel und in Glaucha gehört und gelernt hatte und der viel gaunersprachlichen Wortschatz enthielt. Hoyer hatte sich darin derart „qualifiziert“, daß er zuweilen zu Verhandlungen als „Gerichtsdol-metscher“ herangezogen wurde. Der zu seiner Zeit stadtbekannte dichtende Barbiermeister war gleichsam nebenberuflich „Verfasser von Gelegenheitsgedichten, Hochzeits-Kladderadatschen, Festliedern, humoristischen Vorträgen usw.“ (wie er sich selbst bezeichnete), und seine Texte erfreuten sich großer Beliebtheit. Die „uff hall‘sch“ abgefaßten werden in diesem Band erstmals gesammelt veröffentlicht. <– 1/4 –> |