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Wolfgang Hütt SchattenlichtEin Leben im geteilten Deutschland 488 Seiten. Mit 33 Abbildungen. Hardcover mit Schutzumschlag. Format 14 x 21 cm. ISBN: 3-930195-42-9 Preis: 24.55 € In den Warenkorb ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() Der in Halle (Saale) lebende Kunstwissenschaftler Wolfgang Hütt, geboren 1928 als Sohn eines Arbeiters in Barmen, reflektiert in diesem Erinnerungsbuch die Zeit von 1945 bis 1989. Von den Ereignissen des Krieges aus seiner Heimat in den mitteldeutschen Raum verschlagen, erlebt der gelernte Maurer in der Nähe von Eilenbug das Kriegsende, ist dann Landarbeiter in Wedelwitz bei Eilenburg und Jounalist bei der "Volkszeitung" in Halle, später beim Landessender Halle des Mitteldeutschen Rundfunks. 1946 ermöglicht ihm die Begabtenprüfung ein Studium an der Martin-Luther-Universität Halle. Der journalistische Alltag, das Studium, die Tätigkeit als Oberassistent mit Lehrauftrag am Kunstgeschichtlichen Institut der Universität Leipzig und als Direktor der Staatlichen Gallerie Moritzburg in Halle, die Mitarbeit im Verband bildender Künstler sowie die Jahre als freischaffender Kunstschriftsteller stehen im Kontext zu den politischen Ereignissen und der von Indoktrination und Formalismusdebatten bestimmten Einflußnahme des Staates und der SED auf die Kunstentwicklung in der DDR. Hütt, kritischer Zeitzeuge und deshalb oft von Maßnahmen der SED unmittelbar Betroffener, blickt ohne Befangenheit auf sein Leben in der DDR zurück. Er analysiert Höhen und Tiefen, die ihm diese Jahre gebracht haben, zeichnet ein lebendiges und zugleich anrührendes Bild vom Leben im geteilten Deutschland und läßt den Leser teilhaben an seinen vielen Begegnungen mit Künstlern und ihren Werken. "Schattenlicht" schließt an das 1982 veröffentlichte Buch "Heimfahrt in die Gegenwart" an, in dem Wofgang Hütt über seine Kindheit und Jugend im Bergischen Land und während des 2. Weltkrieges berichtet. |